ABB Werk Bad Honnef: Feuer ausgebrochen – Explosion

Posted by Andy S | Posted in News | Posted on 20-11-2009-05-2008 18:17

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Das ABB Werk in Bad Honnef des Transformatoren-Hersteller  soll angeblich in Flammen stehen. Dies wurden soeben von Express gemeldet. Bisher ist aber noch nichts bekannt in wie fern auch Menschen verletzt sind.

Man redet aber das es einen Explosion gegeben haben soll. Die Feuerwehr soll bereits vor Ort sein und man kann sich in der Quelle auch schon die ersten Bilder anschauen. Desweiteren sind Feuerwehren aus verschiedenen Bezirken an der Unglückstelle eingetroffen. In Bad Honnef und Königswinter wurde Stadtalarm ausgelöst. Vermutlich rechnet man mit giftigen Dämpfen und Rauch.

Auch die B 42 welche in unmittelbarer Nähe des Firmen Gelände von ABB liegen soll wurde aufgrund des dichten Rauches gesperrt. Angeblich sollen auch  noch Mitarbeiter des Unternehmens vermisst sein.

Bisher kann man noch nichts über die genaue Ursache sagen. Sobald es neue Meldungen gibt wird dieser Artikel erweitert.

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Feuer bei ABB in Bad Honnef: Rund 200 Einsatzkräfte im Großeinsatz
Kondensatorbatterie hatte Feuer gefangen – Verkehr rund um Einsatzort kommt zum Erliegen
Von Michael Wrobel und Dirk Jacoby

Bad Honnef. Rauchwolken über Bad Honnef: Beim Transformatorenbauer ABB ist am Nachmittag ein Feuer ausgebrochen. Rund 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei rückten mit einem Großaufgebot aus.

Ausgebrochen war der Brand gegen 15.10 Uhr. Wie GA-Reporterin Claudia Sülzen von der Polizei vor Ort erfahren hat, hatte eine Kondensatorbatterie in einem Großtransformator Feuer gefangen und es kam zu einer Verpuffung. Ein solcher Transformator hat ungefähr die Größe eines Badmintonfeldes.

In kürzester Zeit breiteten sich die Flammen auf das Dach einer Werkshalle und die benachbarte Schreinerei aus. Da dort unter anderem Holz und Plastik lagert, kam es zu einer erheblichen Rauchentwicklung. Die Werksfeuerwehr evakuierte umgehend die Mitarbeiter.

Unmittelbar nach dem Notruf wurde Stadtalarm in Bad Honnef und Königswinter ausgelöst. Rund 200 Feuerwehrkräfte und zahlreiche Notärzte aus Königswinter, Bad Honnef und Rheinbreitbach eilten zum Einsatzort.

Im Einsatz waren auch Spezialfahrzeuge, um ständig Luftmessungen machen zu können, denn es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass giftige Gase in der Luft freigesetzt wurden. Die Polizei warnte nach GA-Angaben zudem die Bad Honnefer Bevölkerung mit Lautsprecherdurchsagen und forderte diese auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Nach umfangreichen Messungen konnte die Feuerwehr am späten Nchmittag jedoch Entwarnung geben: Bei dem Brand waren keine giftigen Gase entstanden.

Auf Anfrage von General-Anzeiger Online teilte die Feuerwehr mit, dass bei dem Unfall eine Person leicht verletzt wurde. Der Mann wurde mit einer leichten Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht, konnte die Klinik aber bereits kurz darauf wieder verlassen. Bürgemeisterin Wally Feiden, die ebenfalls vor Ort war, zeigte sich im Gespräch mit dem GA beruhigt, dass nicht mehr Menschen zu Schaden gekommen sind.

In ersten Berichten hatte es geheißen, dass gleiche mehrere ABB-Mitarbeiter vermisst würden. Dies konnte allerdings dementiert werden. Laut Werksleitung beschäftigt das Unternehmen insgesamt rund 350 Mitarbeiter, etwa 200 von ihnen waren zum Zeitpunkt des Unglücks vor Ort.

Wegen der starken Rauchentwicklung mussten die benachbarte Bundesstraße 42 sowie zahlreiche Brücken zwischenzeitlich komplett für den Verkehr gesperrt werden. Zudem wurden die Züge auf der rechtsrheinischen Bahnstrecke gestoppt. Seit etwa 16.50 Uhr rollt der Verkehr jedoch wieder. Autofahrer werden aber weiterhin gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Gegen 17 Uhr hatte die Feuwehr den Brand schließlich unter Kontrolle.

Zur Höhe des Schadens konnte die Werksleitung bisher keine Angaben machen. Offensichtlich hat der Brand jedoch keine wichtigen Bereiche des Werkes beeinträchtigt, denn schon am Montag soll der Berieb wieder weitesgehend normal weiterlaufen können.

Rund 30 Feuwehrkräfte werden die gesamte Nacht als Brandwache vor Ort bleiben, um ein erneutes Auflodern des Feuer zu verhindern.

General-Anzeiger Bonn, Artikel vom 20.11.2009

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